- Protest gegen Tötung frei lebender Hunde
- Von Almo Nature del: 17 November 2011
- Kategorie: NEWS
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Massentötungen zur Fußball-Europameisterschaft 2012
Im Zuge der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine besteht die Befürchtung, dass die streunenden Hunde in den Straßen von Kiew und anderen Städten der Ukraine eingefangen und getötet werden. Damit soll die Anzahl der Straßentiere vorübergehend bis zu dem Zeitpunkt reduziert werden, an dem mit ausländischen Besuchern zu rechnen ist.Der Deutsche Tierschutzbund hat im Oktober 2011 Hinweise erhalten, dass es bereits zu solchen Tötungsaktionen gekommen ist und auch noch weiter kommen wird. Der UEFA-Präsident Michel Platini soll selbst eine „Säuberung der Straßen" gefordert haben. In einem Schreiben hat der Deutsche Tierschutzbund ihn daher um eine öffentliche Stellungnahme gebeten, dass dieser tierschutzwidrige Weg innerhalb der UEFA keine Akzeptanz findet. Auch den Präsidenten der Ukraine, Viktor Yanukovyc, sowie den Leiter der Stadtverwaltung von Kiew, Olexandr Popov, haben wir aufgefordert, ein klares Zeichen für den Tierschutz zu setzen, solche Tötungsaktionen zu verhindern und für die Zukunft zu untersagen.
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EU-Parlament entscheidet für tierschutzkonforme Maßnahmen zur Kontrolle der Hundepopulation
Die hohe Population von Straßenhunden ist in vielen südlichen und östlichen Ländern Europas ein großes Problem. Die örtlichen Behörden reagieren darauf, in dem sie tausende gesunder Hunde töten. Diese Maßnahme ist nicht nur äußerst grausam, sondern auch sinnlos, denn die Anzahl der Straßentiere verringert sich dadurch nicht. Einerseits kommen in den Haushalten immer wieder neue Hundewelpen zur Welt, die dann nicht selten ausgesetzt werden. Auf der anderen Seite steigt auch die Überlebenschance der Welpen, die auf der Straße zur Welt kommen. Denn diesen Hunden steht durch das Wegfangen bzw. Töten anderer Tiere mehr Futter zur Verfügung und sie besetzen die dadurch frei gewordenen Plätze. Wenn diese Überpopulation und das damit verbundene Elend der Straßenhunde dauerhaft vermindert werden soll, sind neue Konzepte für eine tiergerechte Lösung der Problematik in den Mitgliedstaaten notwenig. Hierzu gehören u.a. die Registrierung der Tiere, die Tollwutimpfung sowie die Kastration der frei lebenden Hunde.
Zusammen mit der Eurogroup for Animals hat der Deutsche Tierschutzbund das Europäische Parlament um Unterstützung gebeten. Die Mehrheit der Abgeordneten hat im Oktober 2011 einer Erklärung zur tierschutzkonformen Kontrolle der Hundepopulation in der Europäischen Union zugestimmt. Mit dieser werden EU-Kommission und die Mitgliederstaaten aufgefordert entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Diese könnten so aussehen, dass die Straßenhunde bspw. gebietsweise eingefangen und in einem Tierschutzzentrum medizinisch versorgt, kastriert und gekennzeichnet werden - so wie es der Deutsche Tierschutzbund bereits mit seinem Tierschutzprojekt Odessa in der Ukraine umsetzt.Quelle: Deutscher Tierschutzbund
- Heide-Lore Oltrogge schreiben:
- Mittwoch, 30 November 2011 Uhr 30.11.11
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Ich fordere die rumänische Regierung auf, das sinnlose und bestialische Töten von Hunden für die EM 2012 zu stoppen! Rumänien zeigt mit diesen Aktionen (wieder mal), dass so ein Land nicht Mitglied der EU sein kann oder werden wird!

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